Schoko-Bananenbrot {Banane / Kakao / Erdnuss / Vanille}

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Ups I did it again...und schwupp kommt schon das nächste Rezept mit Erdnussmus auf den Blog. Wir kaufen nur selten Bananen und da passiert es leider oft, dass sie im Kühlschrank in Vergessenheit geraten und irgendwann braun sind. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn so sind sie perfekt für die Verarbeitung zu Bananenbrot. Dieses Mal gesellen sich Schokolade und Erdnüsse dazu. So gut, das müsst ihr unbedingt probieren! 

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Zutaten für ein Bananenbrot

  • 220g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 50ml Erdnussöl
  • 3 El Erdnussmus
  • 1 Prise Salz
  • 360 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 2 El Kakaopulver
  • 2 große, reife Bananen
  • 200ml Cashewmilch (oder eine andere pflanzliche Milch oder Kuhmilch)
  • 1 El Sojajoghurt (oder Joghurt)
  • 2 El Kakonibs
  • 100g gehackte Erdnüsse

Zubereitung  

Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Zucker, Vanilleextrakt und Eier luftig aufschlagen, Öl und Erdnussmus zugeben und die Küchenmaschine solange weiterrücken lassen bis alles gut verbunden ist. Mit einem Handmixer geht das ganz genauso gut! Alle trockenen Zutaten, bis auf Nüsse und Kakaonibs, in einer Schüssel sorgfältig mischen. Die Bananen mit einer Gabel zerquetschen und mit dem Joghurt und der Milch verrühren.

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Zuerst die trockenen Zutaten mit Hilfe einer Gummizunge unter die Eiercreme rühren und anschließend die Bananencreme unterziehen. Zum Schluss die Kakonibs und die gehacktem Erdnüsse unter den Teig heben und in die vorbereitete Kastenform füllen. Das Bananenbrot für ca. 50 Minuten backen. Bei einer Stäbchenprobe darf das Holzstäbchen noch etwas feucht sein. 

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Das Bananenbrot kurz in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Es ist ein wunderbarer Start in die Tag oder eine schöne Alternative für das Kaffeestündchen! Es schmeckt pur, mit Erdnussbutter und Marmelade oder jedem anderen Aufstrich deiner Wahl! Ich wünsche dir eine wunderbare (Kuchen-)Zeit und guten Appetit! 

Deine Tine

Kirschmuffin {Süßkirsche / Cherry Kiss* / Vanille / Liebe}

 

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Auf die Idee dieser Muffins hat mich das Gewürz Cherry Kiss* von Just Spices gebracht. Es ist eine Mischung aus Kakaonibs und getrockneten Kirschen und aromatisiert den Teig für diese einfachen aber super leckeren Muffins perfekt. Noch ein Hauch Vanille dazu und schon geht es ab in die Papierförmchen. Solange es geht verwende ich Süßkirschen, aber auch mit Sauerkirschen sind die Muffins super lecker. 

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Zutaten für den Teig

  • 3 Eier
  • 140g Rohrohrzucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 2 El Saure Sahne
  • 180g Butter 
  • 180g Mehl
  • 1Tl Backpulver
  • 500g Süßkirschen (gewaschen und geputzt)
  • 3 Tl Cherry Kiss (Just Spices)

Zubereitung

Das Rezept ergibt 12 Muffins, dazu die Mulden eines Muffinbleches mit Papierförmchen auslegen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Eier, Zucker und Vanilleextrakt in der Küchenmaschine luftig aufschlagen. Die Butter schmelzen und mit der sauren Sahne verrühren. Beides langsam zur Eiermasse geben und sorgfältig untermischen. Mehl, Backpulver und das Gewürz mischen und unter die Creme heben. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen und jeweils zwei bis drei entkernte Kirschen in den Teig drücken. Den Kindern bereitet es eine besondere Freude, wenn ein paar Kirschen noch nicht entkernt sind. Damit es später keine bösen Überraschungen gibt, lasse ich den Stil an diesen Früchten ebenfalls dran. 

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Die Mufins für ca. 15 Minuten backen und nach einer kurzen Zeit aus dem Blech holen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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Wenn die Kirschsaison vorüber ist, schmecken die Muffins auch mit Zuckeraprikosen sehr gut. In diesem Fall würde ich allerdings auf das Gewürz verzichten. Kirschen aus dem Glas gehen natürlich auch. Lasst es euch schmecken und setzt eurer Phantasie keine Grenzen. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit. 

Eure Tine

*Werbung ohne Auftrag weil Nennung eines Produktes und einer Firma

Halloween-Kürbis {Kürbis / Kakaonibs / Schokolade / Vanille / Gewürze}

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"Süßes, sonst gibt's Saures!" oder "Trick or treat"

Bei dieser Ansage bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als für einen ausreichend großen Süßvorrat zu sorgen, schließlich möchte ich mir nicht den Unmut kleiner Geister zuziehen. Und damit ist dann auch die Halloween-Saison in der Kuchenwelt offiziell eröffnet.

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Spätestens seit unserem Besuch in New York vor zwei Jahren sind Kürbisse ein fester Bestandteil von Halloween für uns. In diesem Jahr gibt es darum einen süßen Kürbis für euch. In leuchtendem orange sieht er nicht nur zum anbeißen aus, sondern ist es auch! Habt ihr erkannt, woraus er besteht? Unter der orangefarbenen Schale verbergen sich ein köstlicher Vanille- und Kürbisboden die mit zartbitterer Schokoladen-Ganache umhüllt werden. Die Schale besteht aus reichlich Fondant und schon ist der kleine Geselle gezaubert. Es ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht und lohnt sich wirklich! Alternativ könnt ihr aus den Zutaten natürlich auch ein "klassisches" Törtchen machen; dazu schaut ihr am besten mal hier vorbei. Den Kürbisboden solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, spätestens nach dem ersten Bissen seid ihr im Herbst angekommen, versprochen. Also, ran an die Küchenmaschine und auf geht’s!

Zutaten für den Kürbisboden

  • 350g Mehl
  • 2Tl Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • je 1/2 TL Muskat, Nelken und Ingwer
  • 280g Zucker
  • 300ml Sonnenblumenöl
  • 4 Eier
  • 400g Kürbismus (ich habe einen Hokkaidokürbis in sehr wenig Wasser gedünstet und anschließend püriert)
  • 3 EL Kakaonibs

Zutaten für den Vanilleboden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 1-2 TL Vanillearoma
  • 2 TL Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Schokoladen-Ganache

  • 400g Schokolade
  • 400g Schlagsahne

Zutaten für die Dekoration

  • 1kg Fondant
  • Lebensmittelfarben in orange, braun und grün

Zubereitung

Am Abend bevor ich den Kürbis zusammenbaue backe ich bereits die Böden und bereite die Ganache zu. Dafür den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Fettpfanne vom Backofen mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Für den Kürbisboden nun in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Gewürze mischen. In der Küchenmaschine den Zucker mit den Eiern verquirlen, bis die Masse luftig und weißlich ist. Nun nach und nach das Öl hinzugeben und das nicht mehr heiße Kürbismus untermixen. Anschließend die Mehlmischung und ganz zum Schluss die Kakaonibs mit einer Gummizunge unterheben. Den fertigen Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Fettpfanne verteilen. Nach etwa 30 Minuten Backzeit sollte der Boden fertig sein und kann mit dem Backpapier auf einem Rost abkühlen.

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Für den Vanilleboden erneut die Fettpfanne mit Backpapier auslegen. In der Küchenmaschine die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lieber etwas länger als zu kurz rühren. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides nur kurz unterrühren. Den fertigen Teig auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen und für ca. 20-25 Minuten backen. Den fertigen Kuchen vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen.

Für die Ganache die Schokolade hacken und in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne in einem Topf erhitzen, bis sie gerade zu kochen beginnt. Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne über die Schokolade geben. Alles zwei Minuten stehen lassen und anschließend Sahne und Schokolade zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Am folgenden Tag die beiden Böden auf die Arbeitsfläche legen und jeweils drei unterschiedlich große Kreise ausschneiden. Der größte Kreis sollte einen Durchmesser von ca. 15 cm haben, die beiden anderen sollten jeweils 1 - 1,5cm kleiner sein. Insgesamt habt ihr nun 6 Böden vor euch liegen, drei Kürbis- und drei Vanilleböden. Die übrigen Teigreste verarbeiten wir dann morgen zu einer weiteren Halloween-Köstlichkeit.

Nun gebe ich 2 EL der Creme in eine mikrowellenfeste Schüssel und erhitze sie für max. 10 Sekunden bei halber Wattleistung. Die Creme ist nun streichfähig und lässt sich gut auf den Böden verteilen. Mit einem der kleinen Böden beginnen, diesen mit etwas Ganache auf einem Cakeboard fixieren und mit Ganache bestreichen. Nun kommt der nächstgrößere Boden, allerdings vom anderen Teig, darauf. Die letzten beiden Arbeitsschritte wiederholen und den größten Boden, wieder vom anderen Teig darauf legen. Anschließend genauso weitermachen, diesmal vom größten zum kleinsten Boden arbeiten und die Böden jeweils mit Ganache verbinden. Die Ränder nun mit einem Messer begradigen, so dass eine runde Kürbisform entsteht. Den Kuchen rundherum mit Ganache einstreichen; dafür ggf. nochmals eine Portion der Ganache, wie oben beschrieben, verflüssigen. Sobald der Kuchen rundherum mit Ganache eingestrichen ist, die aufgetragene Ganache kurz im Kühlschrank fest werden lassen.

Nun die für einen Kürbis typischen Ausbuchtungen formen, indem man rillen in die Kugel ritzt und den Kuchen danach erneut vollständig mit Ganache einstreichen. Alle Krümel und Teigstücke, die beim Modellieren vom Kuchen entfernt wurden, in einer Schüssel aufbewahren und morgen weiterverarbeiten. Die Torte dann bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

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Den Fondant weich kneten und eine kleine Portion separieren. Den Rest mit Lebensmittelfarbe orange färben und gleichmäßig in der Größe des Kuchens ausrollen. Den Fondant mit Hilfe der Rolle auf den Kuchen legen und sorgfältig andrücken. Der Fondant sollte möglichst faltenfrei auf dem Kuchen liegen. Nun die kleine Portion Fondant grün färben und daraus den Stilansatz formen. Zum Schluss den Kürbis und den Stilansatz mit Lebensmittelfarbe bemalen.

Den Kuchen bis eine Stunde vor dem Verzehr im Kühlschrank lagern. Er sollte Zimmertemperatur haben, damit sich die Aromen voll entfalten können.

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Na, was sagt ihr zu diesem süßen Herbstgemüse? Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass es euch genauso geht! Lasst eurer Kreativität freien Lauf und habt eine gute (Kuchen-) und eine schaurig schöne Halloween-Zeit!

Eure Tine

 

Himbeer-Baileys-Kuchen {Himbeere / Baileys / Kakaonibs}

Baileys mit dunkler Schokolade trifft Himbeere

Baileys mit dunkler Schokolade trifft Himbeere

Vor einigen Jahren ist mir ein Buch in die Hände gefallen, dass mich dazu angestiftet hat, eine kleine Bar einzurichten. Nichts Großes, aber doch genug Auswahl, um ein paar klassische Cocktails zu mixen. Inzwischen ist diese kleine Sammlung immer größer geworden und beherbergt seit einiger Zeit auch eine neue Sorte Schokoladenlikör, den Baileys Chocolate Luxe. Dieser Likör ist eine Kombination aus belgischer Schokolade, irischem Whiskey und Sahne – und er durfte bereits meine Schokoholic-Cupcakes verfeinern. 

In der letzten Zeit war viel los, auch wenn sich das auf dem Blog (noch) nicht bemerkbar macht. Aber je mehr ich um die Ohren habe und je mehr Torten und besonderes Gebäck ich backe, umso mehr habe ich Appetit auf einen "einfachen" Rührkuchen. Er ist toll, weil er saftig und locker leicht zugleich ist; mit frischem Obst im Teig, perfekt! Genauso ein Rezept habe ich euch vor gut einem Jahr vorgestellt. Den Eierlikör-Schoko-Süßkirsch-Hupf. Den habe ich damals nach einem Rezept von Rike von ihrem wunderbaren Blog "Lykkelig" gebacken. In Erinnerung an diesen Hupf gibt es heute die Variante mit dem herrlichen Baileys Chocolate Luxe und Himbeeren. Die Himbeeren habe ich im Sommer erntefrisch eingefroren und nun zaubere ich im Herbst noch ein bisschen den Sommer zurück auf den Kuchenteller. 

Himbeeren und Baileys-Kuchen

Bevor ich also endgültig den Herbst in der Kuchenwelt begrüße gibt es noch einen letzten, naja vielleicht vorletzten Gruß an den Sommer. Seid ihr dabei?

Zutaten für den Kuchen

  • 150g Zucker inkl.  1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 250ml Speiseöl
  • 250ml Baileys Chocolat Luxe
  • 260g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 El Kakaopulver
  • 2 El Kakaonibs
  • 200g Himbeeren (Eingefrorene Himbeeren der letzten Saison, TK-Ware oder frische Früchte, alles ist möglich. Gefrorene Früchte vorher bitte bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank auftauen.)

Zutaten für die Glasur

  • ca. 50g gehackte zartbittere Schokolade
  • etwas Kakaopulver
  • ein paar frische Himbeeren

Zubereitung

Idealerweise liegen die Eier schon seit ein bis zwei Stunden in der Küche, so dass alle Zutaten Raumtemperatur haben. Zuerst heize ich den Backofen auf 180°C Umluft vor. 

Die Himbeeren leicht mit Mehl bestäuben, damit sie später nicht aneinanderkleben. Nun den Zucker und den Vanillezucker mit den Eiern gründlich (lieber ein bisschen länger) mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren. Die Masse sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und weißlich aussehen. In einem dünnen Strahl und während meine Küchenmaschine auf mittlerer Stufe fleißig weiterrührt gebe ich Eierlikör und Öl dazu. Dadurch verliert die Masse nur minimal an Volumen, wird aber deutlich flüssiger.

Himbeer-Baileys-Kuchen

Anschließend werden rasch Mehl und Backpulver ebenfalls mit der Küchenmaschine untergerührt. Das Mehl aber bitte nicht zu lange unterarbeiten, da der Teig sonst leicht klietschig wird. Die Himbeeren und die Kakaonibs hebe ich anschließend fix unter den fertigen Teig. Jetzt nur noch den Teig in eine große und vorbereitete (d.h. gefettet und bemehlte oder mit Semmelbröseln ausgestreute) Gugelhupf- oder Springform mit Rodonboden (28cm) füllen und ab in den Backofen. Nach ca. 40 bzw. 50 Minuten sollte der Kuchen gar sein (Stäbchenprobe!).

Die Schokolade grob hacken und in der Mikrowelle oder über einem Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit der Schokolade, dem Kakaopulver und einigen verbliebenen Beeren dekorieren.

Himbeer-Baileys-Kuchen

Lasst euch die herrliche Kombination aus Schokolade und Beeren schmecken, träumt vom Sommer und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Auf ein Neues - willkommen 2016!

Birne-Helene-Törtchen zu Silvester

Birne-Helene-Törtchen zu Silvester

Womit verabschiedet man als Blogger und Backfee ein Jahr, das in vielerlei Hinsicht bereichernd und voller Glück war – und womit begrüßt man ein Neues? Na klar, mit einem Törtchen!!  

Verbunden mit einem Jahreswechsel werde ich meist ein bisschen sentimental und werfe gerne einen Blick zurück: 2015 hat mir, neben vielen wunderbaren Momenten, Zeit mit tollen Menschen, Liebe und Glück auch schwierige Stunden nicht erspart. Aber das gehört leider auch dazu und wichtig ist es immer, den Blick nach vorne zu richten, wieder aufzustehen wenn man hingefallen ist und sich auf die positiven Dinge im Leben zu fokussieren. Alles in allem blicke ich dankbar und glücklich auf die letzten zwölf Monate zurück. Und nicht zu vergessen: In diesem Jahr habe ich angefangen zu bloggen. Das macht mir großen Spaß, ich freue mich riesig über das wunderbare Feedback und bin glücklich, wenn ich euch mit meinen Rezepten, Fotos, Ideen und kleinen Geschichten aus meiner Kuchenwelt eine Freude machen kann! 

Ein Törtchen also! Zu bestimmten Anlässen mag ich es durchaus etwas pompöser - also braucht das Törchen zum Jahreswechsel unbedingt etwas Glitzer ;) Ja, ich gestehe, auch gerne etwas mehr GLITZER!!  Hier kommt es also … inspiriert von einem Dessert, das meine Großmutter vor vielen Jahren zu Silvester für uns machte: Birne-Helene. 

Silvestertörtchen - mit Schokolade, Vanille und Birnen

Silvestertörtchen - mit Schokolade, Vanille und Birnen

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 2-3 El Schokoladentropfen
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl
  • 2-3 El Kakaonibs oder gehackte Nüsse

Zutaten für die Buttercreme

  • 250g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 300g Puderzucker
  • 200g Frischkäse (Vollfett-Stufe)

Zutaten für die Birnenfüllung

  • 2 Birnen
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Dekoration

  • 100g zartbittere Schokolade
  • 25g Kokosfett
  • ca. 25ml Schlagsahne
  • 100g Schokolade
  • Perlenschmuck
  • Glitzerpulver in Silber

Zubereitung 

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Meine Küchenmaschine kommt heute zum Einsatz und rührt die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lasse ich lieber etwas zu lange als zu kurz rühren. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Alle übrigen Zutaten mit einem Teigschaber unterheben und den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glatt streichen. Den Kuchen für ca. 20-25 Minuten im Ofen backen und vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen.

Schokoladenganache fließt über Vanillecreme

Schokoladenganache fließt über Vanillecreme

Am folgenden Tag beginne ich die Vorbereitung mit der Buttercreme. Dazu die weiche Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer schaumig schlagen, den Puderzucker gründlich sieben (idealerweise zweimal) und portionsweise unter die Butter rühren. Wenn die Masse homogen und glatt ist, kommt der Frischkäse in drei Portionen dazu. Sobald die Creme fertig ist, stelle ich sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

100g Schokolade klein hacken und schmelzen. Dazu lasse ich ca. 2/3 der Schokolade in einer Schale über einem leicht kochenden Wasserbad schmelzen. Sobald die Schokolade flüssig ist, nehme ich die Schale vom Wasserbad, füge die übrige Schokolade hinzu und verrühre alles zu einer homogenen Masse. Diese auf ein Backpapier streichen, so dass ein Rechteck von ca. 20 x 30 cm entsteht. Die Masse sollte nicht zu dünn sein, damit sie später stabil ist. Die Schokolade mit Zuckerdekor in Silber oder einer anderen Farbe bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker mischen und bei mittlerer Hitze vorsichtig aufkochen. Sobald ausreichend Flüssigkeit im Topf ist, die Herdplatte höher schalten und die Masse ca. 5 Minuten kochen lasse. In dieser Zeit die Gelatine einweichen und nach ca. 5 Minuten gründlich ausdrücken. Die Birnen vom Herd nehmen und die Gelatine unter ständigem Rühren in dem heißen Birnenkompott schmelzen. Die Fruchtfüllung vollständig auskühlen lassen, ggf. in einem Wasserbad oder im Kühlschrank.

Luftige Böden, Vanillecreme und Birnen gekrönt mit Schokoladenganche

Luftige Böden, Vanillecreme und Birnen gekrönt mit Schokoladenganche

Aus dem Boden mit Hilfe einer Untertasse oder einem kleinen Teller drei runde Tortenböden schneiden; den übrig bleibenden Teig kann man z.B. prima zu Cake-Popps verarbeiten. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit Buttercreme bestreichen und 2-3 El der Birnenmischung darauf verteilen. Den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren. Nun den dritten Boden auflegen und die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen, dann mit einer weiteren Schicht Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Aus der verbleibenden Schokolade, dem Kokosfett und der Sahne einen Guss zubereiten. Dazu alle Zutaten in einen Topf füllen und auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen. Der bereits abkühlende Guss sollte gerade noch lauwarm sein und muss rasch verarbeitet werden. Die Torte aus dem Kühlschrank holen, den Guss auf die Mitte geben und mit einem Tortenglätter verteilen. Dabei sollte ein Teil vom Guss am Rand herunterfließen.

Den Schokoladendekor aus dem Kühlschrank holen und mit einem scharfen glatten Messer in Rauten oder ähnliche Formen schneiden und als Dekoration auf die Torte stecken. Die verbleibende Creme in zwei Portionen teilen, einen Teil mit Lebensmittelfarbe färben und beide Portionen nebeneinander in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Damit Tupfen auf die Torte spritzen und alles mit Zuckerdekor verzieren. Fertig!!!

Und jetzt: guten Appetit und kommt gut ins Neue Jahr!

Und jetzt: guten Appetit und kommt gut ins Neue Jahr!

Habt eine wunderschöne Silvesterfeier und einen gelungen Start ins Neue Jahr! Ich wünsche euch ein gesundes und glückliches 2016. Ich hoffe, dass ihr stets eine gute (Kuchen-)Zeit haben werdet und freue mich auf zahlreiche Besuche von euch mit viel Feedback und wünsche euch viel Spaß mit den Rezepten! Herzlichen Dank, dass ihr hier seid und vielen Dank für eure Unterstützung!!

Bis bald, eure Tine

Der Herbst ist da {Schoko-Brownies}

Schoko-Malzbier-Brownies

Schoko-Malzbier-Brownies

Der Herbst ist da! Spätestens seitdem ich vorgestern in der Früh’ die Seite von Google aufgerufen haben und mich der Schriftzug in herbstlichem Gewand begrüßte, kann ich es nicht mehr leugnen. Überall leuchten Kürbisse, die Meteorologen sprechen von nichts anderem mehr und auch die ersten Kastanien habe ich auf den Gehwegen entdeckt. Nun gut, dann werde ich mich dem also beugen und meine Backstube für die herbstlichen Zutaten öffnen. Dabei hat der Herbst auch viele wundervolle Seite, es gibt gemütliche Nachmittage mit Tee und feinem Gebäck und schrecklich viele Köstlichkeiten, die jetzt Saison haben.

Sie sind super saftig und sehr schokoladig:)

Sie sind super saftig und sehr schokoladig:)

Ganz spontan und aus einem riesengroßen Schokoladenbedürfnis heraus habe ich gestern Abend, noch fix ein paar Brownies gezaubert … mit Pekanüssen, Malzbier und viel Schokolade. Irgendwie schmecken sie auch ein bisschen nach Herbst...

Zutaten

  • 200g Butter
  • 250g Schokolade
  • 150ml Malzbier
  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 120g Mehl
  • 40g Kakaopulver
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 1 Tl Backpulver
  • 120g gehackte Pekannusskerne
  • 2 El Kakaonibs

Zubereitung

Den Backofen heize ich auf 150°C Umluft vor und lege eine eckige Backform ca. 25x30cm mit Backpapier aus.

Die Schokolade und die Butter in wenigen Minuten vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und mit dem Malzbier verrühren. Die Eier und den Zucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einer schaumigen Masse aufschlagen und nach und nach die Schokoladenmischung zugeben. Die trockenen Zutaten, bis auf Pekannüsse und Kakaonibs, kurz und eben gerade unterrühren. Zum Schluss die beiden verbleibenden Zutaten mit einer Gummizunge unter den Teig heben und diesen in die vorbereitete Backform füllen.

Yummy - Schoko-Malzbier-Brownie

Yummy - Schoko-Malzbier-Brownie

Der Brownie sollte nach dem Backen noch leicht feucht sein, so dass die Backzeit – je nach Größe der Form – zwischen 25 und 35 Minuten beträgt.

Auskühlen lassen oder lauwarm mit einer Kugel Eis oder einem frischen Obstkompott servieren.

So, jetzt wird reingebissen :)

So, jetzt wird reingebissen :)

Habt einen wunderschönen Herbstanfang und stets eine gute (Kuchen-)Zeit!